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1981 – 1990 : & Dann, Jardin de Wiltz, Projekt CCI
Die Betonung des Kunstpakets ist die Würdigung einer auf menschlichen Beziehungen aufbauenden, künstlerischen Arbeit und schließt eine Wechselwirkung der Projekte mit ihrer sozialen und landschaftlichen Umwelt nicht aus. Vielmehr verdeutlichen die Projekte eine spannungsreiche Verbindung künstlerisch – ästhetischer mit humanen und sozial-integrativen Ansprüchen. Mit der Überschneidung von künstlerischem und sozialem Gestalten bewegten sich die Projekte im Spektrum Expansiver Kunst, Public und Environmental Art. Aus diesem Blickwinkel zeigten & Dann, Jardin de Wiltz und das Projekt CCI Wege auf, künstlerischem Denken und Arbeiten neue Bedeutung und Aufgabenfelder zu erschließen.

& Dann - das Capellenprojekt / Dez 1981 bis Juli 1982
Ausgangspunkt des Projekts war die Idee, eine Ausstellung von klingenden, kinetischen und leuchtenden Objekten in Zusammenarbeit mit behinderten Personen zu bauen. Die Objekte sollten von Besuchern späterer Ausstellungen selbst betätigt werden können und lebendige Interaktion der Museumsbesucher ermuntern.
Künstler und die Mitglieder einer sich während des Projekts auf 8 Personen einschränkenden Behindertengruppe arbeiteten meist paarweise zusammen. Das ermöglichte, dass sich intensive, stimulierende Beziehungen zwischen Künstlern und behinderten Mitarbeitern entwickelt, die eine eigene Dynamik auslösen. Vorlieben, Ticks und die persönliche Geschichte der zusammenarbeitenden Paare prägten den Arbeitsprozess und wurden zu Inhalten der entstehenden Arbeiten. Die Arbeit an Bildern, Texten, Objekten und Filmen waren Formen von Dialogen behinderter und nicht behinderter Menschen und stellten jeweils einen Schnittpunkt zweier Persönlichkeiten dar.
Neben diesen Arbeiten, in denen die Persönlichkeiten der geistig behinderten Projektteilnehmer stark spürbar sind, bauten die Künstler mit Hilfe der Capellener Werkstätten noch technisch kompliziertere, kinetische und klingende Objekte.
Ausstellungen:
Capellen (L) 1982
Hönigsberg (A) 1983 *
Wien (A) 1983 *
*: in diesen beiden Ausstellungen verbrachten zahlreiche Schulklassen je 3 Stunden im Rahmen eines museumspädagogische Projekts.
Ausstellung einer Fotodokumentation:
Glasgow (GB) 1983
Präsentation einzelner Objekte im Rahmen anderer Ausstellungen:
Dornbirn (A) 1983, 1984
Esch (L) 1990
Wiltz (L) 1990
Luxemburg (L) 1990
Brüssel (1991)
Bonn (1992)
Der am Ende des Projekts von Mitarbeitern (Gustav Deutsch, Manfred Neuwirth, Gerda Lampalzer) der Medienwerkstatt Wien gedrehte ASUMA erhielt auf der »2e Manifestation International de Vidéo«, Montbéliard, den Preis des RTBF. Verleih: Medienwerkstatt Wien.
In der Publikation »& DANN« erzählen die Künstler die Geschichte des Projekts, stellen die Persönlichkeiten der Behindertengruppe vor und dokumentieren die entstandenen Arbeiten. In seinem Beitrag gibt Emile Hemmen, bis 1983 Direktor des Centre de Réadaptation, Capellen, Auskunft über die Bedeutung des Projekts aus der Sicht der Einrichtung. Verlag: Centre de Réadaptation, Capellen, 1983.

Von & DANN zum Jardin de Wiltz / 1982
Die positiven Erfahrungen des Projekts & DANN motivierten alle Beteiligten, die Mitglieder der Behindertengruppe, den Direktor des Zentrums und die Künstler zu weiterer Zusammenarbeit. Sie sollte auf Wunsch der Künstler im öffentlichen Raum, in und mit der Landschaft stattfinden.
1982 konstituiert sich in Wien die Künstlergruppe:
DER BLAUE KOMPRESSOR
Floating & Stomping Company
Verein zur Pflege expansive Kunst
Die Gründungsmitglieder hielten ihre Erfahrungen aus dem & DANN-Projekt und gemeinsamen Wiener Kunstaktionen als Anspruch in den Statuten des Vereins fest. Der BLAUE KOMPRESSOR wurde Initiator verschiedener Kunstaktionen in Österreich und inhaltliche wie organisatorische Plattform für die Projektteilnehmer während der ersten Jahre des Projekts JARDIN DE WILTZ.
Auf Initiative von Emile Hemmen stellte die Gemeinde Wiltz ein 2,5 ha großes Grundstück hinter den Gebäuden einer ehemaligen Brauerei zur Verfügung. Die leer stehenden Gebäude der Brauerei konnten von den Projektteilnehmern temporär als Unterkunft genutzt werden.
Nach negativen Verhandlungen mit Vertretern mehrerer Ministerien erklärte sich 1983 die Ligue H.M.C. bereit, für ein Jahr als Träger eines Gartenprojekts aufzutreten und die Finanzierung des Projekts zu übernehmen. Auch die Gemeinde Wiltz unterstützte das Projekt mit kleinen Subsidien. Das Unternehmen JARDIN DE WILTZ sollte beginnen, allerdings in geringerem Umfang als geplant und sollte aufgrund eingeschränkter finanzieller Möglichkeiten etappenweise verwirklicht werden.

Jardin de Wiltz / 1983 bis 1985
Die Anlage von Wegen, Plätzen, Terrassen, das nach archäologischer Suche freigelegte Brauereiwassersystem, der Bau von Teichen, Becken, das Legen von Steinfeldern und zahlreiche Anpflanzungen zeichnen die Kontur eines öffentlichen Gartens, die in den nächsten Jahren des Projekts »Jardin de Wiltz« noch vertieft wird.
Bereits 1985 zeigt sich der Garten als Komposition vielfältig gestalteter Gartenräume, von denen jeder eine lebende Installation aus Vorgefundenem, Gepflanztem, Gebautem, sich bewegenden, starren und fließenden Elementen darstellt. Die Gestaltung ordnet sich einem Konzept den Garten durchziehender Gestaltungsbewegungen unter. So wird das im oberen Bereich vorwiegend naturbelassene Gelände nach unten hin kleinteiliger gestaltet und zunehmend kultiviert.

Die aufgrund der natürlichen Geländebeschaffenheit und vorgefundener Bepflanzung schon in den ersten Konzepten erfolgte Raumgliederung bestimmt bis heute noch Gestaltungs- und Unterhaltungsprojekte. Der naturnahe, höchst gelegene Teil, die Heide, weist nur sehr sparsame und großräumige Eingriffe auf. An die Heide schließt die 1985 stufenförmig in das Tal gebaute Teichanlage mit Biotopcharakter an, die einen Übergang zu der Terrassen- und Beckenlandschaft des untersten Gartenteiles »Lustgarten« darstellt. Auf dem seitlichen Hang der sich entlang aller 3 beschriebener Gartenteile zieht, liegt eine unterschiedlich dichte Heckenlandschaft, die von korridorartigen Wegen erschlossen wird.
Größere Eingriffe machen den Einsatz von Baufirmen und die Mithilfe der Gemeinde notwendig. Das trotz einer Gesamthöhendifferenz von 18 Metern rollstuhlgerecht konzipierte Wegsystem führt zu dem Problem, dass die Anforderungen
1. bei der Planung geistig behinderte und
2. beim Bau körperbehinderte Projektteilnehmer ausschließen.

Um auch jenen behinderten Projektteilnehmern, die keine passende Arbeit in Gartenprojekten finden, zu ermöglichen, sich kreativ in das Projekt einzubringen, werden künstlerische Kooperationen in der für den Garten eingerichteten Werkstatt, in der Umgebung oder in der Projektküche entwickelt. So werden z.B.
Der Garten wurde so zum Mittelpunkt zahlreicher, auch nicht gartenbezogener Aktivitäten. Und das Projekt »Jardin de Wiltz« schuf damit schon früh einen Rahmen, der völlig unterschiedlichen Menschen gerecht wurde und ihnen erlaubte, sich mit dem gesamten Unternehmen zu identifizieren. Das erzeugte binnen kurzer Zeit eine Vielschichtigkeit, die sich sowohl in vitaler Vielfalt wie bremsenden Widersprüchen manifestierte.

Vom Jardin de Wiltz zum Projekt CCI / 1985
Ein zu knappes Materialbudget erforderte von den Künstlern, sich zu organisieren, Firmen und öffentliche Stellen um Spenden oder Subventionen anzusprechen. Diese Organisation musste darüber hinaus Aufgaben, wie die Unterkunft der behinderten und nicht behinderten Projektteilnehmer, deren Verpflegung, den täglichen Arbeitsablauf, Personen- und Materialtransporte, Baufirmeneinsätze, Bezahlung von Rechnungen usw. lösen und wurde zum größten Teil von den Künstlern selbst bewältigt. Diese Ansätze einer eigenen Verwaltung und einer projektspezifischen Organisation waren bereits Vorläufer einer später entstehenden permanenten Struktur. Offiziell blieb das Projekt jedoch bis 1990 an das Centre de Réadaptation, Capellen, gebunden.
Die während des Projekts wachsende Auseinandersetzung mit Landschaft, eine während der 6 monatigen Projektphasen notwendigen Kultur des Zusammenlebens, die Organisation des Projekts als Teil eines Kunstprozesses, dessen Dokumentation, künstlerische Tätigkeiten neben den Gartenprojekten, Feste und Ereignisse spannten einen weiten Kunstrahmen um den Jardin de Wiltz, in dem alle Projektteilnehmer, ob behindert oder nicht behindert, eine unverwechselbare Rolle spielen.
Dieser Rahmen gab auch die Orientierung für eine Übergangsphase von einer Unternehmung mit Projektcharakter zu festen Strukturen vor. Diese Phase erhielt den Namen Projekt CCI und wurde von Emile Hemmen anlässlich der Garteneröffnung 1985 angeregt.
Projekt CCI - 1986 bis 1990
Die Realisierung der Wegzeichnung wurde ein kosten-, zeit- und personalintensives Unternehmen, das die kreativen Kooperationen mit behinderten Projektteilnehmern stark einschränkt. Hier lag ein das Projekt von Beginn an begleitendes Konfliktpotenzial. Die bisher als Unterkunft genutzten Brauereiräume wurden ab 1986 in eine Jugendherberge umgebaut. Das erzeugte langfristig interessante Perspektiven für das Projekt, bereitete aber 1986 große Schwierigkeiten bei der Unterbringung der Projektteilnehmer.
Das und andere auftauchende Probleme überforderten die ohnehin schon gespannte Projektorganisation völlig. Die von Emile Hemmen in die Diskussion gebrachte Idee eines Projekts mit dem Arbeitstitel CCI (Centre de Creativité Integré) wies zwar den richtigen Weg, stellte aber unter den mühevollen Rahmenbedingungen des Projekts eine zusätzliche Irritation für die Künstler dar. So wurde das CCI anfangs nicht als Chance, sondern als institutionelle Bedrohung mit dem Verständnis wahrgenommen, ein freies Kunstprojekt, in dem sich behinderte und nicht behinderte Menschen verwirklichen konnten, in eine traditionelle Sozialeinrichtung zu verwandeln. Strukturelle Probleme, die ein Klima des gegenseitigen Misstrauens erzeugten, veranlassten schließlich die Künstlergruppe der Blaue Kompressor Wiltz zu verlassen. Damit endete 1987 für die meisten Beteiligten auf sehr schmerzliche Weise ein wesentlicher Abschnitt der Wiltzer Projektgeschichte.
Auch andere ähnlich gelagerte Unternehmen mit Projektcharakter und vielfältigen, zum Teil divergierenden Interessen (Stichworte Freie Kunst, Therapie, Rehabilitation, Gartenbenutzbarkeit, Sicherheit…) durchliefen in solchen Übergangsphasen Krisen, ehe sie feste Strukturen erhalten. Diese Krisenperiode stellte auch eine wichtige Zäsur in der ansonsten kontinuierlichen Wiltzer Entwicklung dar. Nicht zuletzt das immer dringlicher werdende Problem des Gartenunterhalts machte eine Umstellung auf Langzeitorientierung unausweichlich.
Auf diesen Langzeitaspekt konzentrierten sich nun die Projektverantwortlichen. Ihren Bemühungen verdankte das Projekt die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Lern- und geistigen Behinderungen für den Unterhalt des Gartens und die Einstellung eines Verantwortlichen für diese Gruppe. Sie erreichten dafür die Bereitstellung von Geldern vom Arbeits- und Erziehungsministerium. Es gelang ihnen auch, den Erhalt des Projekts insgesamt durch die Weiterfinanzierung bis 1991 mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds zu sichern. Durch ihre Anstrengungen wurde in Luxemburg ein eigener Budgetposten im Kulturministerium für integrative Kulturprojekte etabliert, der Projekten zugute kam, in denen behinderte und nicht behinderte auf künstlerischer Ebene kooperieren.
Die in dem angesprochenen Konflikt artikulierten Ansprüche an das Projekt und die im Hinblick auf eine Langzeitorientierung zu Tage tretenden inhaltlichen und organisatorischen Defizite boten Ausgangspunkte für das von Herbert Maly (A) in Zusammenarbeit mit Christina dePian (GR) und Joseph Pletsch (L) 1987 und 88 erarbeitete Konzept Projekt CCI. Dieses Konzept stellte die Basis für das sich nun schnell entwickelnde, breit gefächerte Spektrum an Tätigkeiten dar, in die sich seit 1988 wieder luxemburgische wie ausländische Künstler und Interessenten, behinderte Personen und Menschen aus der Region Wiltz einbrachten.
1987 schenkte die Gemeinde Wiltz ein direkt am Garten gelegenes Gebäude dem Projekt. Mit staatlicher Finanzierung begannen 1990 die Arbeiten am Projektzentrum Gruberbierg. Workshops für Kinder und Erwachsene, Gartenfeste und Ausstellungen verankerten das Projekt zunehmend in Wiltz. Diese Verankerung manifestierte sich in der Gründung der asbl Cooperations die ab 1991 als Träger des Projektzentrums Gruberbierg und seiner Aktivitäten auftrat.
Die Zusammensetzung aus engagierten Wiltzern, aber auch Repräsentanten anderer Einrichtungen und Projekte aus dem gesamten Großherzogtum im Aufsichtsrat von COOPERATIONS veranlasst das Nationalkomitee von EUCREA – Luxemburg sich mit COOPERATIONS zu verbinden.
1991 endet das Projekt CCI. Als bleibend gingen die a.s.b.l. COOPERATIONS und das Projektzentrum Gruberbierg aus diesen ersten Jahren hervor. Das 1991 eröffnete Zentrum übernahm bereits eine Aufgabenpalette, in welcher der Jardin de Wiltz weiterhin einen bedeutenden Platz einnimmt, mittlerweile jedoch unter verschiedenen anderen Projekten, die zwischen 1988 und 1991 entwickelt wurden. Insbesondere der Aspekt der beruflichen Orientierung rückte stärker in den Vordergrund.
COOPERATIONS ab 1990
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1) de promouvoir la créativité au niveau d'une animation continue et variée sous forme de projets; Les projets doivent avoir un caractère innovateur et s'inspirer de nouveaux modèles de coopération. Donnant suite à la pluralité et la diversité des taches, les projets suivants devront bénéficier d'une attention particulière: |
COOPERATIONS wurde zum Träger des Projektzentrums Gruberbierg. Das Projektzentrum war Kunst- und Kulturzentrum ebenso wie Ausbildungseinrichtung im vorwiegend ländlich strukturierten Norden Luxemburgs. Der Bereich Ausbildung war eingebunden in laufende Projekte. Er wurde in Zusammenarbeit mit anderen luxemburgischen und europäischen Kultur-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen verwirklicht. Folgende Schwerpunkte kennzeichneten das Profil der asbl bis 1994:
Schwerpunkt - Berufliche Eingliederung und soziale Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen, wie Menschen mit Behinderungen oder Langzeitarbeitslosen: Ein im Vergleich zum Rest des Landes sowohl in qualitativer wie quantitativer Hinsicht dürftiges Beschäftigungsangebot in einer technologisch immer anspruchsvolleren Umgebung disqualifizierte diese Personengruppe sozial und beruflich in immer höherem Maße. Das Projektzentrum Gruberbierg übernahm eine Mittlerrolle zwischen geschützter Einrichtung und freiem Arbeitsmarkt. Abhängig von den Personen bot es Aufgaben in Gestaltung und Unterhalt des Jardin de Wiltz, in der Kantine des Zentrums oder in der Administration. Zielsetzung war es, die beruflichen und sozialen Chancen der betroffenen Personen zu verbessern, sinnvolle Arbeit in einem integrativen Kontext anzubieten und zur sozialen und beruflichen Integration beizutragen.
Schwerpunkt - Neue Aufgabenfelder für Kulturschaffende und Interessenten: Für Kulturschaffende bestand ein Defizit an beruflichen Aufgabenfeldern. Projekte im Bereich der sozialen und landschaftlichen Umwelt eröffneten Kulturschaffenden neue Perspektiven, ihr kreatives Potenzial wirksamer als bisher gesellschaftlich einbringen zu können. Das Projektzentrum Gruberbierg bot Kulturschaffenden die Möglichkeit, interdisziplinäre Kooperationen und Arbeitsweisen in den laufenden Projekten des Zentrums zu entwickeln und zu erproben. Ein fachübergreifender Ansatz erforderte den Arbeitsbereich so auszuweiten, dass er auch interessierte, Personen aus kunstfremdem Arbeitsbereichen miteinschloss und ermunterte, ihre Kenntnisse und Erfahrungen aus ihrer Disziplin in dieses soziokulturelle Arbeitsfeld einzubringen.
Schwerpunkt - Projekte und Workshops: Die Projekte und Workshops des Zentrums bewegten sich innerhalb eines Feldes, das als »Environmental Art« oder »Kunst und sozialer Kontext« abgesteckt wurde. Das erlaubte ein breites Spektrum kreativer Auseinandersetzung mit der sozialen und physischen Umwelt. Genaue Form und Inhalte der Projekte wurden von den Teilnehmern selbst bestimmt.
Beispiel: Jardin de Wiltz, das umfassendste Projekt des Zentrums. Gestaltung und Unterhalt der 2,5 ha großen Anlage boten vielfältige Möglichkeiten für Teilprojekte, an denen Künstler, Interessenten, Menschen mit Behinderungen oder Langzeitarbeitslose mitarbeiten konnten.
Beispiel: Kannersummer, Kinderworkshops während der Sommerferien. Tanz, Performance, Kostüm- und Kulissenherstellung, Installationen im Gelände.
Beispiel: Kunstkooperationen. Arbeitsprozess und Ergebnis waren Teil eines Austausches von behinderten und nicht behinderten Künstlern. Objektbau, Malerei, Raumgestaltung, Kochen, Performance oder Filmen sind Formen dieses Dialogs.
Beispiel: CRIOHR, ein Videoprojekt. Verschiedene Künstler entwickelten gemeinsam mit geistig- und lernbehinderten Personen und Kindern einzelne Episoden eines Spielfilms.