QUICKLINKS
Find us on Facebook

COOPERATIONS - Das Bühnenmodell

Das Bühnenmodell
Die Funktionsweise von COOPERATIONS kann man mit dem Bild einer Theaterbühne darstellen.  In einem Theater richtet sich die Aufmerksamkeit des Publikums auf die Bühne, auf Theater- oder Opernaufführungen, auf Konzerte, auf Schauspieler, Sänger oder Tänzer. Beleuchtung, Kostüme oder Bühnenbild sind andere unentbehrliche Elemente eines Aufführungsprojekts. Designer, Handwerker und Techniker, die üblicherweise nicht auf der Bühne arbeiten, machen mit ihren Beiträgen Aufführungen erst möglich.

 

Auf der «Bühne» von COOPERATIONS finden die Programme eines regionalen Kulturzentrums statt: künstlerische Projekte, wie der Jardin de Wiltz, Workshops und ein Kino- und Galerieprogramm, das von einem Restaurant und Café ergänzt wird. Diese Dienstleistungen adressieren ein Mainstreampublikum ebenso wie Menschen, die mit sozialem Ausschluss konfrontiert sind. Das «Bühnenprogramm» von COOPERATIONS bedarf nur sehr selten Make-up oder Beleuchtungstechnik. Vielmehr sorgen breite technische Assistenz, Gastronomie, Organisation und professionelle Kunstwerkstätten für die notwendige Unterstützung der Programme und Dienstleistungen eines regionalen Kulturzentrums.

 

Diese unterstützenden Bereiche sind innerhalb einer geschützten Werkstatt und eines technischen Dienstes organisiert. Sie erlauben COOPERATIONS Menschen zu beschäftigen, die mit Ausschluss vom Arbeitsmarkt konfrontiert sind – infolge von Behinderung oder Langzeitarbeitslosigkeit. Aber im Gegensatz zum traditionellen Theater haben auch jene Personen, die für die notwendige Unterstützungsstruktur sorgen, immer wieder Gelegenheit selbst auf der Bühne aufzutreten: Wenn sie z.B. ihre künstlerische Arbeiten ausstellen oder an Paraden teilnehmen.